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Rückenschmerzen als Volkskrankheit #1

 

Rund 2,3 Millionen Österreicher leiden mittlerweile an manifesten Wirbelsäulenbeschwerden. Laut Statistik Austria avancierten diese Erkrankungen inzwischen zum „gesundheitlichen Problembereich Nr. 1“. In den letzten 10 Jahren hat die Zahl der chronischen Rückenleiden um 33 % zugenommen. 67 % aller Beschwerdefälle betreffen die Lendenwirbelsäule. Ca. 40 % aller Erwachsenen benötigen eine Therapie

Der daraus resultierende volkswirtschaftliche Schaden ist beträchtlich. Mehr als 8 Mio. der insgesamt 40 Mio. Krankenstandstage 2009 waren durch Probleme des Bewegungsapparates bedingt. Fast 100.000 Krankenhausaufenthalte entfallen jährlich auf Wirbelsäulenleiden – der häufigste Grund für Krankenstände, Spitalsaufenthalte und Frühpensionierungen. 40 % der frühzeitigen Renten gehen auf chronische Rückenleiden zurück. Die Kosten durch Therapie und Arbeitsausfälle betragen 4 - 6 Mrd. Euro pro Jahr. Chronische Rückenschmerzen sind inzwischen die teuerste Diagnose, sie kosten das Gesundheitssystem mehr als alle Krebserkrankungen zusammen.

Beispiele von Erkrankungen:

  • Lumbalgie: Wirbelgelenksblockierung, Hexenschuss, unspezifische Rückenschmerzen    
  • Lumboischialgie: ev. Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule, wobei der Ischiasnerv bedrängt wird. (Ausstrahlung in den Beinbereich)    
  • Osteochondrosen: Anlagerungen an den Rändern der Wirbelkörper, verbunden mit einer Höhenminderung der Bandscheiben    
  • Protrusion: Bandscheibenvorwölbung    
  • Prolaps: Bandscheibenvorfall    
  • Spinalkanalstenose: Verengung des Wirbelkanals    
  • Spondylolisthesis: Gleitwirbel    
  • Skoliose: seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule

 

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